Sauer auf Gott?

Ich kann dich gut verstehen, wenn du diese Frage mit „Ja“ beantwortest!

Ich war so oft ziemlich sauer auf Gott. Und in mir brodelten viele Fragen: Wo warst du Gott, als mein Uropa versuchte mich umzubringen, als ich 3 Jahre alt war? Wo warst du, als ich mit 14 überfallen und zusammengeschlagen wurde? Wo warst du, während der einsamen Jahre voller Fragen und Ängste? Weißt du überhaupt, wie das hier ist? Wo warst du, als mein Vater starb, nur weil ein Arzt vergaß ihm die Thrombosespritzen zu geben? Wo warst du, als unser Kind brutal misshandelt und gequält wurde, Gott? Wo warst du, als es uns fast das Herz zerriss, wenn für unsere Kinder berufliche und private Träume rigoros zerstört wurden? Wo warst Du, wenn wir nicht verstanden wurden und unter Schmerzen und Krankheiten litten? Sicher fallen dir noch viel mehr Begebenheiten ein, wo du Gott am liebsten fragen würdest, wo er denn war? Oder was er getan hat um das Ganze zu verhindern. Die meisten Menschen, die ich kenne, sind sauer auf Gott. Viele geben es nur nicht zu. Selbst viele, die äusserlich fromm erscheinen, tragen innen eine Mordswut auf Gott mit sich herum.

Es geht doch schon damit los, dass niemand von uns darum gebeten hat, geboren zu werden. Niemand wollte auf diese Welt kommen und diese ganzen Kämpfe und Unsicherheiten und Probeme und Versagen und Schuld und was einem hier sonst noch so das Leben schwer macht.

Die jüngste Schwester meines Mannes starb schon bei der Geburt und ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass dieses Erlebnis ein großes Trauma für meine Schwiegermutter, aber auch für die ganze Familie bedeutet hat. Meine Schwägerin sagte einmal zu meiner Schwiegermutter: „Die (damit meinte sie die totgeborene Schwester) hatte wohl einen Joker.“ Damit meint sie, dass die Kleine eben diese ganzen struggle nicht mitmachen muss. Und ich denke, viele denken so und es schwingt immer Zorn auf Gott mit, dass wir eben hier sind und so allerhand ausbaden und aushalten und versuchen und arbeiten müssen.

Diese Gefühle sind fast so alt, wie die Menschheit selbst. In der Bibel finden wir darauf auch schöne und spannende Antworten. Leider gerieten einige in Vergessenheit. Wenn der Apostel Paulus den Korinthern also schreibt:

18 Das alles aber [kommt] von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat; 19 weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte. 20 So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, daß Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Laßt euch versöhnen mit Gott! 2. Korinther 5, 18 / 20,

so meint er beides: Gott versöhnt sich in Jeshua mit der Welt, aber die Welt muss auch mit ihm versöhnt werden!

Gott ist nicht sauer auf dich, das wurde oft genug von den Kanzeln dieser Erde gepredigt. Aber die Welt ist voller Menschen, die noch sauer sind auf Gott! Paulus bittet: Lasst euch versöhnen mit Gott!

Er bezeichnet sich als einen Botschafter an der Stelle von Jeshua, warum? Was ist denn die Botschaft?

Die Botschaft ist, dass wir nicht mehr sagen können: “ Gott, weißt du überhaupt, wie es hier ist?? Denn die Bibel sagt uns ganz klar, dass Jeshua ganz genau weiß, was wir hier durchmachen. Der Hebräerbrief erklärt uns, dass er mit leidet mit all unserer Schwachheit, dass er geprüft wurde in ALLEM, wie wir (ausgenommen die Tatsache, dass er dabei ohne Schuld blieb).

Jeshua kam, um uns zu zeigen, dass wir Gott nicht egal sind! Dass es für ihn sehr wohl von Bedeutung ist, wie es uns geht! Das ist die Botschaft, die Paulus und seitdem eigentlich jeder Gläubige überbringen sollte.

Jeshua kann hundertmal für dich gestorben sein und Gott versöhnt haben. Wenn DU aber nicht mit Gott versöhnt bist durch diese Botschaft, die Jeshua überbracht hat, indem er geheilt hat, geliebt hat und gelitten hat, so wird dir immer Frieden fehlen!

Unsere Welt basiert auf bestimmten physikalischen Gestzen. Zum Beispiel der Schwerkraft. Wenn ich mein Handy fallen lasse und es fängt niemand auf, dann wird es zu Boden fallen, ob mir das gefällt oder nicht. (Und es gefällt mir natürlich nicht!!) Ebenso basiert diese Welt auf spirituellen Gesetzen und diese können wir genauso wenig ausser Kraft setzen, nur weil sie uns nicht passen. Diese Gesetzmäßigkeiten sind ebenso wirksam! Die Bibel sagt uns, dass wir das nicht ausser Kraft setzen können: was wir säen, das werden wir ernten.

So ist Jeshua für uns gestorben, er hat alle unsere Schuld auf sich genommen, er hat sich völlig mit dir und mir identifiziert um alles, was wir getan haben, was gegen Gottes Gesetze verstösst, zu sühnen. Er hat die Strafe auf sich genommen, die uns diesen Gesetzmäßigkeiten zur Folge zustand. Wir hatten den Tod verdient, so steht es geschrieben und es ist unveränderlich, so unveränderlich wie die Gesetze der Gravitation oder der Elektrizität. Jeshua lebte hier um uns zu zeigen, wie sehr Gott uns liebt und wie wichtig ihm unser Wohlergehen ist. Er lebte, um UNS mit Gott zu versöhnen und er starb um GOTT mit uns zu versöhnen, indem er unsere Schuld trug. Sie ist weg, du kannst frei atmen. Alles, was du verkehrt gemacht hast, liegt nicht länger auf dir. Gott ist nicht sauer auf Dich und nun bitte ich dich an der Stelle von Jeshua, sei du auch nicht länger sauer auf Gott. Er weiß, wie es dir geht und er weiß, wie weh es manchmal tut, das Leben. Er weiß alle Deine Sorgen. Er möchte dir helfen und dir Trost und Kraft schenken. Er ist da! Er erspart uns nicht alles, aber er hilft uns durch vieles hindurch um uns zu Menschen zu machen, die weitergeben können, was wir erlebt haben. Die weitersagen, dass es keinen Menschen gibt, der Gott nicht wichtig wäre. Deshalb sind wir auch verpflichtet seine Liebe weiterzugeben. Jeder Mensch, der sich gläubig nennt, ist verpflichtet dir zu zeigen, dass Gott Interesse an dir hat. Als Mensch, der an Gott glaubt, hat man kein Leben, was frei ist von Schwierigkeiten und man ist auf keinen Fall besser, als andere Menschen, aber normalerweise sollten wir diese Liebe Gottes erlebt haben und weitergeben. Wenn ich dir diese Liebe Gottes nicht gezeigt habe, so bin ich dir das schuldig und bitte dich um Vergebung. Du hast alles Recht der Welt diese Liebe bei mir einzufordern. Ich bitte dich: lass dich versöhnen mit Gott und das kann ich nur bitten, wenn ich in der Lage bin, dir diese Liebe zu zeigen. Nun bin ich ein Mensch und ebenso gestresst wie du und manchmal gelingt es mir vielleicht nicht so gut. Dafür gibt es die Bibel. Jeshua hat die vollkommene Liebe gelebt. Er hat den Menschen diese vollkommene Liebe zeigen können. Unsere Liebe dir gegenüber wird immer ein schwaches Abbild davon sein. Jeshua ist nicht auf dieser Erde im Moment. Aber er hat mich hierher geschickt, und ich lebe, kämpfe, weine und liebe hier als ein Botschafter. Ich bin hier, um dir zu zeigen, wie wichtig du Gott bist. Dass ich dabei die eingangs erwähnten Schwierigkeiten habe und mich durch jede Menge Wut und Probleme kämpfe, dient dazu, dass wir einander verstehen. So, wie Jeshua uns versteht, weil er hier auch Verrat, Leid, Hunger und Schmerz kennengelernt hat.

Er möchte, dass wir hier eine Kette der Liebe in Gang setzen. Du sollst diese Liebe sehen und erleben und dann sollst auch du ein Botschafter dieser Liebe sein. Bist du dabei?

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